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Staatsanwaltschaft Hof – Ali Özdabak und Arleta Barbara Özdabak Geldwäsche

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Mit Entscheidung des Amtsgerichts Hof vom 29.06.2018, Az.: 7 Ls 155 Js 7550/16 wurden die Beschuldigten Özdabak Ali, geb. am 13.08.1970 und Özdabak Arleta Barbara, geb. am 11.09.1969 rechtskräftig wegen Geldwäsche verurteilt.

Benachrichtigung der Verletzten über die Einziehung Wertersatz und die Möglichkeit Entschädigung (§ 459j StPO).

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Betrugstaten des anderweitig Verfolgten Anton Smirnov:

1. Kreditangebote auf Schweizer Internetseiten und Verschaffung von Ausweiskopien

2. Anbieten von hochpreisigen Markenartikeln unter Verwendung falscher Ausweispapiere

3. Betrugsmasche „MPU / Fahrerlaubnis“

4. Betrugsmasche „Polnische Botschaft“

II. Strafbares Verhalten der Angeschuldigten

Die Verurteilten haben sich an dem obigen Modell beteiligt, indem sie sich gegenüber dem anderweitig verfolgten Anton Smirnov gegen Abzug einer Provision in Höhe von 30 Prozent zur Empfangnahme und Weiterleitung der durch die oben bezeichneten Betrugstaten erlangten Geldbeträge an diesen verpflichteten.

Hierzu stellten die Verurteilten dem anderweitig verfolgten Anton Smirnov zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt vor dem 01.04.2016 ihr Konto bei der Commerzbank, IBAN DE66 7608 0040 0511 9960 00, ihr Konto bei der Postbank, IBAN: DE67 600 100 700 056 188 704 sowie ihr Konto bei der Targo Bank, IBAN: DE61 300 209 905 370 285 249, zur Verfügung. Kontoinhaber des Commerzbankkontos ist die Firma TRIAD GmbH, deren Geschäftsführerin Arleta Özdabak ist. Gleichfalls ist Arleta Özdabak auch Inhaberin des Kontos bei der Postbank. Inhaber des Targo Bank Kontos ist demgegenüber deren Sohn, Deniz Özdabak, welcher jedoch das Konto nicht nutzte. Dieses Konto verwendeten die Verurteilten tatsächlich für sich selbst.

In der Folge gingen im Zeitraum zwischen dem 01.04.2016 und dem 25.05.2016 auf den vorbenannten Konten die nachfolgenden Gelder ein, wobei die jeweiligen Überweisungen der Geschädigten durch die nachbenannten Betrugstaten des anderweitig verfolgten Anton Smirnov veranlasst wurden:

Fallnr. Datum Geschädigter Verwendungszweck Betrag in Euro Konto
1 01.04. 2016 Porodko, Oleg Polnische Botschaft 2.370,73 Commerzbank
2 01.04. 2016 Porodko, Oleg Polnische Botschaft 2.370,73 Commerzbank
3 01.04. 2016 Porodko, Oleg Polnische Botschaft 2.370,73 Commerzbank
4 01.04. 2016 Porodko, Oleg Polnische Botschaft 2.370,73 Commerzbank
5 06.04. 2016 Kakapych, Ariia Polnische Botschaft 2.350,00 Commerzbank
6 06.04. 2016 Kakapych, Ariia Polnische Botschaft 2.350,00 Commerzbank
7 06.04. 2016 Pecherskaya, Khana Polnische Botschaft 2.370,73 Commerzbank
8 14.04. 2016 Gombo, Galina Finanzagent 2.348,43 Commerzbank
9 15.04. 2016 Rasa, Jakomiene MPU 995,12 Postbank
10 19.04. 2016 Miller, Alexander MPU 995,12 Postbank
11 21.04. 2016 Miller, Andrej MPU 553,87 Postbank
12 22.04. 2016 Szymiczek, Marian MPU 997,12 Postbank
13 25.04. 2016 Götz, Leonid MPU 998,72 Postbank
14 20.05. 2016 Schwarz, Stanislaw MPU 901,12 Targo Bank
15 25.05. 2016 Götz, Leonid MPU 1.135,84 Targo Bank

Diese Mitteilung erfolgt, um Ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, Ihre Rechte auf Entschädigung geltend machen zu können bzw. um mitzuteilen, ob Sie Ihre Rechte bereits anderweitig durchgesetzt haben/durchsetzen werden und diesbezüglich ggf. schon Maßnahmen ergriffen wurden.

Zur Geltendmachung melden Sie Ihre Ansprüche bitte binnen 6 Monate nach Veröffentlichung dieser Mitteilung im Bundesanzeiger unter Angabe des Aktenzeichens 155 VRs 7550/16 bei der Staatsanwaltschaft Hof an.

Die Anmeldung ist innerhalb dieser Frist formlos möglich und kostenfrei, § 459k Abs. 1 StPO.

Werden Ansprüche binnen der genannten Frist nicht geltend gemacht, bleibt der Staat Eigentümer der bei Vollstreckung der Einziehung beigetriebenen Wertersatzbeträge.

Sollten Sie bereits durch eine Versicherung entschädigt oder nicht Inhaber des Anspruchs sein, leiten Sie diese Mitteilung bitte an diese oder den Erwerber weiter.

Eine Erlösauszahlung durch die Staatsanwaltschaft kann nur dann erfolgen, wenn alle anderen Verletzten ebenfalls vollständig entschädigt werden können. Andernfalls müssten Sie Ihre Ansprüche erneut in einem Insolvenzverfahren über das Vermögen des Einziehungsbetroffenen anmelden. Hierüber werden Sie gegebenenfalls nochmals von einem Insolvenzverwalter aufgefordert.

Da eine vorzeitige Entschädigung nicht möglich ist, werden Sie gebeten, von Sachstandsanfragen abzusehen.

Der Staatsanwaltschaft ist es nicht erlaubt, im Einzelfall rechtlichen Rat zu erteilen. Bitte sehen Sie deshalb von telefonischen Rückfragen ab und lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

PRESSEKONTAKT

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Steffen Steuer

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von factum
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