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Staatsanwaltschaft Leipzig – Tommy König Betrug

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817 Js 50080/17

In einem Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig, Az.: 817 Js 50080/17, gegen Tommy König, geboren am 12.04.1983- wegen Betruges, ist durch Strafbefehl des Amtsgerichts Leipzig vom 10.09.2018 nach den vom Gericht getroffenen Feststellungen aus den dem Verurteilten begangenen Taten ein Anspruch auf Wertersatz für die Tatverletzten entstanden.

Am 14.06.2017 verkaufte der Verurteilte von Leipzig aus über die Internetplattform eBay-Kleinanzeigen einen Laptop Dell Precision M3800 zum Preis von 750,-EUR einschließlich Versandkosten an die Geschädigte T. Apostolova und täuschte dabei vor, willens und in der Lage zu sein, den angebotenen Gegenstand zu liefern. Im Vertrauen hierauf überwies die Geschädigte am 15.06.2017 als Anzahlung auf den Kaufpreis den Betrag von 400,-EUR auf das angegebene Konto der Sparkasse Leipzig.

Um dem Verurteilten das aus der Straftat zu Unrecht Erlangte wieder zu entziehen, hat das Gericht die Einziehung des Wertes des Erlangten in Höhe von 400,-EUR gegen den Verurteilten angeordnet. Bei dem Verurteilten wurden bereits Vermögenswerte gesichert.

Die Verletzte T. Apostolova kann daher binnen einer Frist von 6 Monaten ab Veröffentlichung dieser Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft Leipzig zu dem o.g. Aktenzeichen ihre Ansprüche unter Angabe der konkreten Anspruchshöhe anmelden. Die Anmeldung ist innerhalb dieser Frist formlos möglich und kostenfrei (§459 k Abs.1 StPO). Auch nach Ablauf der Frist besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Entschädigung zu erhalten. Allerdings muss dann ein vollstreckbarer Titel vorgelegt werden, aus dem sich der Entschädigungsanspruch ergibt (§ 459k Abs.5 StPO).

Eine Erlösverteilung kann frühestens sechs Monate nach Veröffentlichung dieser Mitteilung erfolgen. Werden Ansprüche nicht geltend gemacht, verbleibt der eventuell beigetriebene Wertersatzbeitrag im Eigentum des Staates.

Es wird gebeten von Sachstandsanfragen abzusehen, da eine vorzeitige Entschädigung nicht möglich ist. Der Staatsanwaltschaft ist es zudem nicht erlaubt, im Einzelfall rechtlichen Rat zu erteilen. Bitte sehen Sie deshalb von telefonischen Rückfragen ab und lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

 Leipzig, d.

gez. Lößner, Rechtspflegerin

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von factum
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