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Die AIF Kapitalverwaltungs-AG, Stuttgart, verwaltete 2018 unverändert die Fonds „Anspar Flex Fonds 2“, „Anspar Flex Fonds 3“ und „Flex Fonds Select 1“. Ihr Grundkapital beträgt 1,3 Millionen Euro, das zu 87,55 Prozent von der E&G Funds & Asset Management, Stuttgart, gehalten wird. Der Jahresüberschuss sank von 228.300 Euro im Vorjahr auf 93.600 Euro. Ursachen waren die zeitlich verschobenen Transaktionen des „Flex Fonds Select 1“ sowie die Verschiebung des Platzierungsbeginns des „Real Estate Private Debt I SAIF“. Für 2019 wird ein vergleichbares Ergebnis erwartet. Die bereits in 2017 begonnene Neuausrichtung auf das institutionelle Geschäft wird fortgesetzt.

Die Alpha Ordinatum, Mannheim, zählt zur Primus Valor-Unternehmensgruppe, ebenfalls Mannheim. Sie bewertet den Geschäftsverlauf 2018 „als sehr positiv“: Es wurde ein Jahresüberschuss von 3,0 Millionen Euro (2017: 1,3 Millionen Euro) erzielt und die Bilanz weist ein Eigenkapital von 3,4 Millionen Euro aus. Die Vertriebsphase des AIF „ImmoChance Deutschland 8 Renovation Plus“ (ICD 8) endete mit einem deutlich die Erwartungen übertreffenden Kapital von 84,6 Millionen Euro. Der Vertrieb des „ICD 9“ begann im Juni 2018; bis spätestens Ende 2019 sollen 75,0 Millionen Euro platziert sein. Nach Vollplatzierung ist „ein möglichst reibungsloser Übergang“ in einen neuen „ICD 10“ vorgesehen. Auch für 2019 wird ein gutes Jahresergebnis erwartet, das allerdings unter dem von 2018 liegen wird.

Die Aquila Capital Investmentgesellschaft, Hamburg, plant, im Bereich alternativer Investmentfonds langfristig zur führenden Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für semiprofessionelle und professionelle Anleger zu werden. Sie unterhält Zweigniederlassungen in Amsterdam, in London (eröffnete im zweiten Quartal 2018) und in Madrid (eröffnete im vierten Quartal 2018), die im Zusammenhang mit der Projektüberwachung der Immobilienentwicklungsprojekte der Aquila-Gruppe tätig sind. Die Eigenmittel der Gesellschaft betrugen Ende 2018 rund 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss stieg von 3,8 auf 3,9 Millionen Euro. Für 2019 wird ein positives Ergebnis auf Niveau des Ergebnisses von 2018 erwartet.

Die zur Ökorenta-Gruppe gehörende Auricher Werte, Aurich, verwaltete im Geschäftsjahr 2018 die Vermögensverwaltung für acht (Vorjahr fünf) alternative Investmentfonds (AIF). Das verwaltete Vermögen steigerte sich im Jahresverlauf auf rund 55 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis trug der im Berichtsjahr ausplatzierte „Ökorenta Erneuerbare Energien IX“ mit einem Volumen von 25,0 Millionen Euro bei. Der Nachfolgefonds „Ökorenta Erneuerbare Energien 10“ ging erst im November 2018 in den Vertrieb und sammelte bis zum Jahresende noch drei Millionen Euro Eigenkapital ein. 2018 schloss mit einem Verlust von 59.185 Euro. Für 2019 wird ein positives, deutlich über Vorjahresniveau liegendes Ergebnis erwartet.

Buss Investment, Hamburg, ist in die inhabergeführte Buss-Gruppe eingebunden. Die Muttergesellschaft Buss Capital hatte bis 2013 insgesamt 29 Publikumsfonds aufgelegt und hierfür etwa 822 Millionen Euro bei rund 28.000 Anlegern eingeworben. In 2015 hat Buss Investment den ersten AIF „Buss Containermanagement GmbH & Co.“ aufgelegt. Die Platzierung wurde Ende Oktober 2016 mit einem Platzierungsvolumen von rund 11,5 Millionen Euro beendet. Sein Nettoinventarwert betrug Ende 2018 rund 12,8 Millionen Euro (Vorjahr: 12,6 Millionen Euro). Entgegen früherer Planungen wurde 2018 kein weiterer AIF aufgelegt. Auch für 2019 ist kein neuer AIF geplant. Für das Jahr 2020 und 2021 ist vorgesehen, jeweils einen Spezial-AIF aufzulegen.

Catella Real Estate, München, weist für 2018 bei einem Gewinn nach Steuern von 2,1 Millionen Euro (Vorjahr: 3,5 Millionen Euro) ein bilanzielles Eigenkapital von 9.8 Millionen Euro aus. Ihr Publikums-AIF „Catella MAX“ konnte seine positive Entwicklung fortsetzen. Mit einem Mittelzufluss von 71,9 Millionen Euro verzeichnete „Catella Wohnen Europa“ ein kontinuierliches Wachstum. Für 2019 wird ein langsameres Wachstum erwartet. Der „Catella Bavaria“ zeigte eine mäßige Entwicklung und verzeichnete einen Mittelzufluss von insgesamt 28 Millionen Euro. Beim „KCD – Catella Nachhaltigkeit Immobilien Deutschland“ mit einem Volumen von 86 Millionen Euro wird in Einklang mit der verfolgten Strategie für 2019 ein moderates Wachstum erwartet.

Die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft, Düsseldorf, gehört zur Commerzbank Gruppe. Für 2018 weist sie einen Verlust von 6,0 Millionen Euro (Vorjahr: -9,5 Millionen Euro) aus, der aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der Commerz Real AG übernommen wurde. Für 2019 wird ein deutlich verbessertes Ergebnis erwartet, das knapp unter dem Break-Even-Point liegen dürfte. Sie versteht sich als Partner für (semi-)professionelle Investoren aus dem In- und Ausland. Im aktuellen Marktumfeld werden Lösungen für Retailinvestoren nur opportunistisch angestrebt. In 2018 konnten mit 275,7 Millionen Euro die Summe der eingeworbenen Mittel und mit 605,5 Millionen Euro (Vorjahr: 413,6 Millionen Euro) die Assets under Management signifikant gesteigert werden.

Die Dr. Peters Asset Finance, Dortmund, ist die Kapitalverwaltungsgesellschaft der Dr. Peters Group. Bei einem Eigenkapital von 822.745 Euro schloss sie 2018 mit einem Jahresüberschuss von 60.139 Euro ab. Für 2019 werden ein leicht positives Jahresergebnis und konstant bleibende liquide Mittel erwartet. Ihr erster AIF „DS 140 Flugzeugfonds XIV“ wurde in 2016 voll platziert. „DS 141 Hotel Aachen“ wurde 2017 aufgelegt. In 2018 wurden für ihn 4,6 Millionen Euro eingeworben, womit der Fonds voll platziert war. Im November 2018 begann der Vertrieb des „DS 142 Hotel Oberpfaffenhofen“, für den in 2018 Eigenkapital in Höhe von 1,6 Millionen Euro eingeworben wurde.

Die DSC Deutsche SachCapital GmbH, Hamburg, ist eingebunden in die MPC Capital Gruppe. Sie verwaltet vier geschlossene AIF. Im Jahr 2018 wurden keine AIF in die Verwaltung genommen. Bei einem Eigenkapital von 1,7 Millionen Euro wurde 2018 aufgrund des Gewinnvortrages aus 2017 ein Bilanzgewinn von 104.217 Euro ausgewiesen. Für 2019 wird mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet, welches im Wesentlichen von den in der MPC Capital Gruppe geplanten Spezial AIF abhängig ist. Der Bereich des institutionellen Geschäfts wird weiter ausgebaut. Die für 2018 geplante Neuauflage von Fonds blieb hinter den Erwartungen zurück. Neben der Vermittlung von Zweitmarktanteilen für Privatkunden über die Plattform MPC FundXChange wurden verschiedene größere Portfoliotransaktionen mit institutionellen Investoren umgesetzt.

Die Euramco Invest, Aschheim bei München, erzielte 2018 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 0,9 Millionen Euro, der von der Muttergesellschaft Euramco Asset übernommen und damit ausgeglichen wurde. Das Ergebnis liegt unter der Prognose für 2018; die Ursache liegt in der Nichtrealisierung geplanter Projekte. Die Geschäftsentwicklung der beiden kommenden Jahre könne nicht genau prognostiziert werden. Institutionellen Investoren bietet Euramco Invest mit dem „Solar Wind European Power Portfolio“ einen Fonds für Investitionen in Projekte der Erneuerbaren Energien in Nord- und Westeuropa. Ende 2018 wurde mit dem „Euramco Australien 6“ ein Publikums-AIF für Investitionen in australische Büroimmobilien aufgelegt.

Bei einem Eigenkapital von 39,0 Millionen Euro erwirtschaftete die Hansainvest Hanseatische Investment- Gesellschaft, Hamburg, in 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von 15,3 Millionen Euro. Die Ertragsziele konnten deutlich übertroffen werden. Für 2019 wird mit einem Jahresergebnis auf gleichem Niveau gerechnet. Die Anzahl der verwalteten Investmentvermögen der Hansainvest hat sich in 2018 von 243 auf 302 erhöht. das Gesamtvolumen der Investmentvermögen betrug 30,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 28,5 Milliarden Euro). Davon entfielen 2,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,0 Milliarden Euro) auf die neu aufgelegten beziehungsweise im Geschäftsjahr auf die Hansainvest übertragenen Investmentvermögen.

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